Der Hydraulische Abgleich
Einstellen.
Sparen.
Heizen.
- Kleine Maßnahme, großer Effekt
- Eine Heizungsoptimierung ist meist schnell umgesetzt
- Schon mit einer Einsparung von 10–20 % kann sich die Maßnahme häufig nach 1 bis 2 Heizperioden selbst bezahlt machen.
- Danach profitieren Sie Jahr für Jahr von dauerhaft niedrigeren Energiekosten.
Bis zu 20 % Heizkosten sparen
EFFIZIENZ
SPAREN
KOMFORT
Was kann eine Heizungsoptimierung einsparen?
Die Einsparpotenziale hängen von der Art Ihres Gebäudes ab. Einen ersten Anhaltspunkt bieten die Richtwerte in der folgenden Abbildung
Typischer Heizwärmebedarf
Richtwerte für ein freistehendes Einfamilienhaus in NRW.
Hinweis: Die tatsächlichen Werte können je nach Größe des Hauses, Gebäudeform, Anlagentechnik und Nutzerverhalten abweichen.
Energiespar-Rechner
Berechnen Sie Ihre potenziellen Einsparungen basierend auf Ihrem Heizwärmebedarf und Brennstoffkosten.
Ihre Ergebnisse
Was ist der hydraulische Abgleich?
Beim hydraulischen Abgleich sorge ich dafür, dass das Heizwasser perfekt verteilt wird. So bekommt jeder Heizkörper genau die Energie, die er benötigt.
Wie funktioniert es? Durch den hydraulischen Abgleich werden die Durchflussmengen an jedem Heizkörper individuell angepasst. Dies geschieht mithilfe von einstellbaren (!) Ventilen an den Heizkörpern. Hiermit wird sichergestellt, dass kein Heizkörper mehr Wärme erhält als nötig, was zu einer effizienteren Nutzung der Heizungsanlage führt.
Wie kann der hydraulische Abgleich Kosten senken? Indem jeder Heizkörper die richtige Menge an Wärme erhält, kann die Heizkurve ihrer Heizung gesenkt werden. Das bedeutet weniger Energieverbrauch und niedrigere Heizkosten!
Das Ergebnis:
✔ gleichmäßig warme Räume
✔ weniger Strömungsgeräusche
✔ weniger Stromverbrauch durch angepasste Pumpe
✔ effizientere Heizungsanlage
✔ weniger Verschleiß der Komponenten
✔ spürbar geringere Heizkosten
So funktioniert die Systemoptimierung:
Ohne hydraulischen Abgleich ist Ihre Heizung wie ein Straßennetz ohne Verkehrsregeln. Denn das Heizwasser nimmt immer den Weg des geringsten Widerstands: Nahe Heizkörper werden überversorgt und glühen, während weiter entfernte Räume kaum warm werden – egal wie weit man das Thermostat aufdreht. Die Pumpe arbeitet dabei ständig gegen dieses Ungleichgewicht. Das Ergebnis: Lärm in den Rohren, häufiges Takten des Kessels, höherer Verschleiß der Heizungspumpe und unnötig hoher Energieverbrauch.
Stell sie sich vor, der Verkehr fließt wieder flüssig durch grüne Wellen. Genau das erreichen wir durch die Feinjustierung der Ventile. Sie sparen bis zu 20% ihrer Kosten. Wenn alle Heizflächen gleichmäßig versorgt sind, benötigt man keine überhöhte Vorlauftemperatur mehr, um den letzten Raum warm zu bekommen. Dadurch kann die Heizkurve gesenkt werden, wodurch der Energieverbrauch deutlich reduziert wird.
Erfolgsgeschichten aus der Praxis
Einfamilienhaus Baujahr 1975
In diesem Haus waren die Räume im Obergeschoss deutlich kühler als im Erdgeschoss, während die Heizung laute Fließgeräusche von sich gab. Durch eine detaillierte Heizlastberechnung und den hydraulischen Abgleich wurden die Volumenströme präzise eingeregelt. Das Ergebnis: In allen Räumen gleichmäßige Wärme und eine Heizkostenersparnis von ca. 12 %.
Reihenhaus mit Gasheizung
Die Bewohner klagten über hohe Energiekosten und eine taktende Therme, die ständig an- und ausging. Ich optimierte die Pumpenkennlinie und stellte die voreinstellbaren Ventile auf die berechneten Werte ein. Dank dieser einfachen Maßnahmen konnten ca. 10–15 % der Heizkosten ohne Komfortverlust eingespart werden.
Ölheizung im Altbau
Trotz voll aufgedrehter Thermostate dauerte es im Altbau ewig, bis es warm wurde, bei gleichzeitig sehr hohem Ölverbrauch. Nach dem Einbau voreinstellbarer Ventile und der Durchführung des Abgleichs läuft das System nun effizient. Die jährlichen Heizkosten sanken dauerhaft um rund 15 %.
Lass sie mich prüfen, wie Ihre Heizungsanlage ausgelegt ist.