Der Bivalenzpunkt
Besonders bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ist es wichtig: Bei welcher Außentemperatur muss welche Leistung erbracht werden? Der Bivalenzpunkt beschreibt, wann die Wärmepumpe Unterstützung durch einen zusätzlichen Wärmeerzeuger benötigt.
Ist Ihr Haus überhaupt für eine Wärmepumpe geeignet?
Fundierte Wärmepumpen-Beratung
Eine seriöse Wärmepumpen-Beratung kann nicht losgelöst vom Gebäude erfolgen. Deshalb erfolgt meine Beratung ausschließlich in Verbindung mit einer Heizlastberechnung und einem hydraulischen Abgleich.
Auf dieser Grundlage prüfe ich:
-
Ob einzelne Heizkörper gegen größere ausgetauscht werden sollten
-
Ob die vorhandenen Heizflächen ausreichend dimensioniert sind und
-
Welche Vorlauftemperaturen erforderlich sind
Dabei erhalten Sie von mir konkrete Empfehlungen zu erforderlichen Heizkörpergrößen, um die Systemtemperaturen zu senken und die Effizienz einer zukünftigen Wärmepumpe zu verbessern.
Fazit: So erhalten Sie eine fundierte und realistische Einschätzung, ob eine Wärmepumpe in Ihrem Gebäude effizient und wirtschaftlich betrieben werden kann.
Man kann nicht pauschal sagen, dass eine Wärmepumpe für jedes Gebäude geeignet ist. Wenn jemand behauptet, eine Wärmepumpe passe immer, steckt darin durchaus ein wahrer Kern: In vielen Gebäuden wird sie über einen Großteil des Jahres problemlos und effizient arbeiten.
Entscheidend sind jedoch die wenigen wirklich kalten Tage im Jahr. Genau dann zeigt sich, ob die Anlage richtig auf das Gebäude abgestimmt wurde und die erforderliche Heizleistung auch bei niedrigen Außentemperaturen zuverlässig bereitstellen kann.
Meine Analyse
Ich prüfe anhand einer Heizlastberechnung und der vorhandenen Heizflächen, ob die Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb gegeben sind und welche Optimierungen (z. B. Austausch einzelner Heizkörper gegen größere Modelle) sinnvoll sind.

Mit der richtigen Grundlage stellen wir sicher, dass Ihre Anlage effizient, wirtschaftlich und zukunftssicher arbeitet.
Warum das so wichtig ist
- Überdimensionierte Wärmepumpen führen zu unnötig hohen Kosten und Verschleiß durch "Takten".
- Zu kleine Anlagen verursachen Komfortprobleme im Winter.
- Eine falsche Auslegung mindert die Effizienz des gesamten Systems.
Die Startzyklen bestimmen die Lebensdauer der Wärmepumpe
Was passiert beim Takten?
Jeder Start belastet vor allem den Verdichter (Kompressor):
• hoher Anlaufstrom
• mechanische Belastung
• unvollständige Schmierung in der
Startphase
Je häufiger das passiert, desto schneller steigt der Verschleiß.
Kritische Richtwerte aus der Praxis
Pro Stunde:
Optimal: 1–3 Starts
Noch okay: bis ~6 Starts
Kritisch: dauerhaft >10 Starts
Pro Jahr:
Gut: < 5.000 Starts
Problematisch: > 10.000–15.000 Starts
Lebensdauer – realistisch eingeordnet
Typische Auslegung: (Hersteller)
• 10–20 Jahre Lebensdauer
• ca. 100.000–150.000 Starts
Beispiel:
Sauber theoretisch ausgelegt:
5.000 Starts/Jahr
→ 20–25 Jahre
Überdimensioniert:
15.000+ Starts/Jahr
→ Verschleiß nach 5–8 Jahren möglich
Planung nach VDI 4645 – sicher und förderfähig
Die Auslegung der Wärmepumpe erfolgt nach den anerkannten Regeln der Technik, insbesondere nach der VDI 4645. Damit erhalten Sie eine verlässliche Grundlage für Förderanträge, Angebote und die spätere Umsetzung.

Der perfekte Zeitpunkt
Optimieren Sie Ihr System vor der Investition
Risiken ohne genaue Daten
Effizienz-Killer
Ohne Abgleich treibt selbst die beste Wärmepumpe Ihre Betriebskosten dauerhaft in die Höhe.
Angst-Zuschlag
Fehlende Daten führen oft zu überdimensionierten, teuren Anlagen als Sicherheitpuffer.
Verschleiß
Ständiges Takten durch falsche Auslegung verkürzt die Lebensdauer der neuen Anlage massiv.
Blindflug
Ohne genaue Daten wissen Sie nicht, ob Leistung und Kosten wirklich zu Ihrem Gebäude passen.
Betrachten Sie es als die Generalprobe für die Wärmepumpe: Mit meiner unabhängigen Berechnung in Kombination mit einem hydraulischen Abgleich decken wir Schwachstellen auf, bevor die neue Heiztechnik Einzug hält. Wenn der Tag des Wechsels kommt, unterschreiben Sie kein Glücksspiel, sondern einen Plan, der garantiert funktioniert. Denn keine Berechnung der Welt zeigt Ihnen, wie Ihr Haus tatsächlich reagiert.
Theorie ist gut - Praxiserfahrung ist besser!
Ein optimal eingestelltes System zeigt Ihnen schwarz auf weiß, wie weit Sie Vorlauftemperatur und Heizkurve tatsächlich senken können, ohne Komfort einzubüßen. Dieser proaktive Check gibt Ihnen die nötige Gewissheit. Solange Ihre aktuelle Heizung zuverlässig arbeitet, können Sie die Vorlauftemperatur gezielt opimieren und testen – auch für den kältesten Wintertag.
Das analysiere ich für Sie
Technische Bewertung
- Ermittlung des Deckungsanteils der Wärmepumpe am Heizwärmebedarf
- Bestimmung des Bivalenzpunktes
- Entscheidung über den Einsatz zusätzlicher Wärmequellen
Wirtschaftlichkeitsvergleich
- Vergleich verschiedener Wärmepumpen-Systeme
- Gegenüberstellung von Investitions-kosten und laufenden Kosten
- Transparente Darstellung der langfristigen Einsparungen
Effizienzberechnung
- Berechnung der Jahresarbeitszahl (JAZ)
- Bewertung basierend auf realen Klimadaten, Betriebsgrenzen und Teillastverhalten
Ihre Vorteile

Klare Entscheidungsgrundlage statt Bauchgefühl

Herstellerunabhängige, neutrale Beratung

Vermeidung von Fehlkäufen und Fehlauslegungen

Maximale Effizienz und langfristige Kostenersparnis




